über... Disc Golf



Du fragst dich vielleicht: 

"Was ist dieses Disc Golf überhaupt?" 


Nun, am besten lasse ich ein Video sprechen, welches genau zu diesem Zweck gemacht wurde:



Disc Golf ist ein Sport in der Natur und mit der Natur. Dabei geht es darum, eine spezielle Frisbee (R) bzw. "Disc" bzw. Golfscheibe mit so wenigen Würfen wie möglich vom Abwurf ins Ziel, einen Korb mit Fangketten, zu befördern. Wir verwenden allerdings nicht den Begriff "Frisbee", da dies ein Markenname ist (analog z.B. UHU statt Klebstoff oder Tixo statt Klebestreifen). Ein Parcours besteht dabei meist aus 9 oder 18 Bahnen.

Wirf bitte auch einen Blick auf den INFO-FOLDER des österreichischen Verbandes.

Das Grundprinzip

und auch das Glossar ist dem des Ballgolfs dabei sehr ähnlich bzw. teilweise ident, allerdings ohne der komplizierten Handicapberechnung. So ist auch hierbei von Putter und Driver die Rede, es gibt Holes oder auf deutsch Bahnen mit einem Tee (Abwurf) und ein Kurs-Par.
Je nach Schwierigkeitsgrad gibt es eine Vorgabe, mit wievielen Würfen die Bahn für einen geübten Spieler zu schaffen sein sollte, das sogenannte Par. Ein "Par 3" bezeichnet dabei eine eher kurze, einfachere Bahn, ein Par 6 (derzeitige Obergrenze) eine lange, technisch oft auch anspruchsvolle Bahn.

Ein talentierter Anfänger wird relativ bald die 60m Marke erreichen. Der Durchschnittsspieler wirft meist zwischen 70 bis 90m, geübtere knacken den 100er und professionelle Spieler werfen auch schon mal bis zu 150m kontrolliert. Der Weitwurfrekord mit einer Golfdisc liegt derzeit bei fast 270 Metern!
Profis erreichen eine Abwurfgeschwindigkeit von ca. 145 km/h!


Das spricht alles dafür

  • Allwettersport: Ob Sonne, Regen oder Schnee – Disc Golf kann man immer spielen. Einzig die eigene Schmerzgrenze bestimmt die Spielbarkeit (es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung ;)  
  • Easy to learn, difficult to master - weshalb es nie fad wird 
  • Familiensport: es ist ein leicht zu erlernender Sport für die ganze Familie, der das ganze Jahr ausgeübt werden kann. Gespielt werden kann dieser miteinander und auch gegeneinander – oder man spielt alleine und versucht, den eigenen Score zu verbessern. 
  • Günstiger Sport: es ist kostengünstig – eine Disc kostet zwischen 10-20 €. Für den Anfang genügen eine bis drei Scheiben. Prinzipiell kann man mit jeder Frisbee® spielen – richtig Spaß macht es jedoch mit speziell für den Sport entwickelten Golfscheiben, welche man aufgrund ihrer unterschiedlichsten Flugeigenschaften unterscheidet. Geübtere Spieler haben meist bis zu 20 Scheiben mit, da es sehr viele verschiedene Flugeigenschaften gibt, aber auch aus trainingstechnischen Gründen. Das Arsenal wächst aber ohnehin wie von selbst... *zwinker* 
  • Parcoursbau und Erhaltung ist im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten sehr günstig. 
  • viele Faktoren beeinflussen den Scheibenflug, deshalb gibt’s unter Spielern immer etwas zu reden und man wird schnell ins Gespräch kommen, denn abgesehen davon, dass es Scheiben mit den unterschiedlichsten Flugeigenschaften in den verschiedensten Kunststoff-Mischungen gibt, so spielen auch Wind, Temperatur, Vegetation und Bodenbeschaffenheit eine Rolle bei der Planung des Wurfes.
  • ein Parcours verlangt im Gegensatz zu anderen Sportarten nur wenige Eingriffe in die Umwelt 
  • super Mentaltraining: eine Konzentrationsphase, welche anschließend in einer eleganten, athletischen Wurfbewegung endet (der ganze Körper wirft; Rotation sowie Schnellkraft, Koordinationsfähigkeiten werden benötigt und geschult). Das schaut nicht nur cool aus, es fühlt sich auch sehr gut an 
  • Kraft spielt keine bzw. nur eine geringe Rolle, die richtige Technik machts! 
  • stundenlanges, lockers spazieren gehen; sich spielerisch in der frischen Luft bewegen, wie oft macht man das sonst? 
  • man kann in Gesellschaft spielen, aber auch alleine; man benötigt keine bestimmte Spieleranzahl. man spielt an und für sich gegen niemanden, ausser sich selbst 
  • das Kettengeklingel macht süchtig ;) 
  • sogar in der Nacht kann man mit der richtigen Ausrüstung trainieren - und es sieht richtig stylisch aus und macht noch mehr Spaß, der Flugbahn zu folgen (siehe Disc Golf in the Dark).

 

Scheiben  / Golf - Discs

Golfscheiben sind etwas kleiner, schwerer und haben einen dickeren Rand als normale Frisbees (R).
Die Discs werden in drei Obergruppen unterteilt:
  • „Putter“ zum „Einlochen, 
  • „Midrange“ für mittlere und 
  • „Driver“ für große Distanzen. 

Es gibt rund 50 Hersteller mit über 600 unterschiedlichen Modellen in verschiedenen Gewichten und Kunststoffarten.


Parcours

Ein Kurs besteht i.d.R. aus 18 Bahnen und fügt sich mühelos in die Landschaft ein. Es gibt natürlich auch deutlich kleinere und auch größere Parcours. Die Bahnen haben dabei eine Länge von 50 - 350 Meter, sind oft mit natürlichen oder künstlichen Hindernissen und OB (out of bounds) Bereichen ausgestattet. Bergauf, bergab, über Seen, Waldschneisen entlang - letzteres ist beim Disc Golf im Gegensatz zum Ballgolf kein Problem, da die Scheibe flach geworfen wird und parallel zum Boden gleiten soll - da gibt es viele Varianten beim Kursdesign.

Ein Parcours lässt sich entweder kostenlos zur Verfügung stellen, z.B. als Angebot einer Stadt, oder aber auch - und hier ist die Qualität einfach durch die Betreuung höherwertiger - professionell und kommerziell betreiben, da die Spieler für einen guten Parcours gerne bereit sind, Geld zu bezahlen, m spielen zu dürfen.

Es hat sich auch bisher immer bestätigt, dass dort, wo ein Parcours gebaut wurde, von selbst eine Community entsteht und sich Disc Golf Vereine gründen.


Verbreitung & Geschichte des Sports

Die ersten Versuche gab es bereits in den 1920er Jahren in Kanada.
So, wie man es heute kennt, hat Disc Golf seine Wurzeln in den 1960ern in den USA. Anstelle der Körbe dienten anfangs Mülltonnen oder Bäume als Ziele. Bereits 1965 wurde das erste Turnier organisiert. Am weitesten verbreitet ist der Sport in den USA. Die "Professional Disc Golf Association" zählt zu den wichtigsten Motoren für das Wachstum des Sports.

In Europa zählen derzeit die skandinavischen Länder zu den Hochburgen. Profispieler messen sich bei nationalen Meisterschaften, internationalen Tours und Weltmeisterschaften. In Österreich wächst der Sport kontinuierlich. Auch hierzulande werden Ranglistenturniere und Staatsmeisterschaften ausgetragen.


Grundregeln

Gestartet wird beim Abwurf. Nach dem ersten Wurf spielt man dort weiter, wo die Scheibe zum Liegen gekommen ist, und zwar solange, bis die Scheibe in den Korb befördert wurde Es beginnt immer jener Spieler mit der Bahn, welcher auf der vorangegangenen Bahn die wenigsten Würfe benötigt hat Nach dem Abwurf beginnt jeweils der Spieler mit der am weitesten vom Korb entfernten Lage Sobald die Bahn durch das Versenken der Disc im Korb beendet wurde, notiert man die benötigten Würfe und begibt sich zur nächsten Bahn. Derjenige Spieler, welcher gesamt die wenigsten Würfe benötigt, gewinnt.
Auf Passanten, Mitspieler, Tiere & Pflanzen sowie Einrichtungen ist Rücksicht zu nehmen.

Die Regeln im Detail:

Es gibt auch die Matchplay-Variante. Bei dieser Spielart wird jede einzelne, gewonnene Bahn mit einem Punkt gewertet. Zusätzlich gibt es noch diverse Teamvarianten ("Doubles").

Weiters gibt’s noch viele Nebenspiele, wie zb. "Closest to the pin", "Birdieanazahl", "most Par", "least Bogeys" usw. Die verschiedenen „Doubles“-Varianten („bester Wurf“, „abwechselnd“, „beste Disc“, usw.) sind lässige Möglichkeiten, im Team zu spielen. Siehe eine Sammlung von Doubles-Varianten hier: Doubles Varianten (engl.)

Weiterführende Informationen findest du auf www.discgolf.at!



Wir von Putterfly setzen uns für die Verbreitung des Sports ein - denn uns hat diese tolle Freizeitgestaltung mit seinem Potential von Anfang an überzeugt! 

Du bist nun neugierig auf Disc Golf geworden und möchtest mehr erfahren oder es gleich selbst probieren? Dann zögere nicht, uns zu kontaktieren - denn wir bieten Schnupperkurse und Leihscheiben an. 

Enjoy Disc Golf and let your Putterfly!