Air Bounce

des einen spezielle Wurftechnik, des anderen Fluch

...dabei wird die Scheibe in einem Winkel nach unten geworfen, jedoch mit der Nase der Disc nach oben. Man drückt die Disc also auf der Rückseite ein bisschen runter gegen den Boden, zieht aber die Vorderseite nach oben. Das bewirkt den Air Bounce - die Disc sieht aus, als würde sie plötzlich nach oben "springen". Ultimatespieler kennen dies als eine spezielle Wurfart und nicht bzw. nicht zwangsläufig als Fehler.

Air Bounce


Mit Ultimate-Scheiben geht ein "echter" Air Bounce im Gegensatz zu Disc Golf Scheiben viel einfacher (Disc Golf Scheiben sind zu schwer) und ist dann meist beabsichtigt. Man benötigt jedenfalls viel Spin dafür.

Beim Disc Golf wollen wir allerdings maximale Distanz werfen, und ein Air Bounce verhindert dies. Mit der Bezeichnung Air Bounce meint man beim Disc Golf im Prinzip eine Art von OAT, allerdings weniger aufgrund der unsauberen Drehung (für einen Air Bounce benötigt man sogar eine schön rotierende Disc), sondern aufgrund der verschobenen Achse zum Boden (die Wurfart beabsichtigt das sogar). Die Disc "surft" auf einem Luftbett, was die Scheibe natürlich bremst.

Man vermeidet den Air Bounce an und für sich genauso wie OAT, indem man die Disc parallel zum Boden führt (unabhängig von Hyzer / Anhyzerwinkel) und einen sauberen Release ohne Handgelenkroller oder sonstigen Bewegungen produziert. 
Mehr dazu im "OAT"-Artikel.

Es gibt allerdings auch ein Anwendungsgebiet für gewollte Air Bounces: Bergaufwürfe zum Beispiel, oder beim Putten!
Beim Putten kann die Disc dadurch, dass sie etwas aufgestellt ist (Nase oben) und auch eher nach oben fliegt, besser von den Ketten gebremst werden. Im Falle eines Fehlwurfes, fliegt die Disc auch nicht so weit weg wie bei einem normalen Spin-Putt. Das könnte zum Beispiel ganz gut brauchbar sein bei Putts ausserhalb der Straddle-Putt Reichweite.